Hobbies: Computer

Vom Hobby zum Beruf Computer, Hardware und Software.

In der Liste fehlen noch zwei Laptops. Demnächst...

1977: Texas Instruments TI-58 Der TI-58 ist ein programmierbarer Taschenrechner, und er gehörte meinem Vater. Ich war 11 Jahre alt und begeistert.

Dauerhafte Speicherung eigener Programme gab es nicht: ausschalten, und alles ist weg. Mit dem TI-59 war das besser, denn dieses Modell hatte einen Magnetkarten-Leser.

Ich besitze auch einen TI-59; den bekam ich allerdings erst in den 90ern von einem Studienfreund geschenkt.

1978: 74xx-Experimente Lötraster-Platine, Lötkolben, Zinn, Lackdraht, LEDs und viele schwarze Käfer: "Hands on"-Experimente mit digitalen ICs.

Zum Photo (der dicke Kondensator, der normalerweise auf den ICs liegt, ist nicht im Bild):

Eine Schmitt-Trigger (74132)/RC-Glied-Kombination taktet zwei in Serie geschaltete 4-Bit Binärzähler (7490, 7493).

Die Zähler-Ausgänge sind mit 4 zweifarbigen LEDs verbunden, so dass sich ein Farbspiel mit 160 Zuständen ergibt.

"160 Zustände? Es sind doch 8 Bit insgesamt!" Nun, der eine Zähler zählt nur von 0 bis 9, der andere von 0 bis 15.


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Okona-GfhR-TRS-80.jpg
1980: TRS-80 Der erste Desktop-Computer, den ich je sah, gehörte dem Vater eines Schulfreunds. Darauf lief "Colossal Caves", ein Adventure-Spiel, das keinen Fehler verzieh.

Wer weiß, was "xyzzy" bedeutet, gehört zum Club - ich bin damit noch selbst teleportiert :-).

Dann gab es noch einen M(UMPS)-Compiler, aber der war nicht halb so interessant. Die Sprache haben wir aber trotzdem gelernt.


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:PET2001.jpg
Um 1980: Commodore PET 2001 Mein Schulfreund Ralf besaß ihn: 8kB RAM, und von der (sehr) guten (sehr) alten 6502 angetrieben.

Bis heute weiß ich auch noch im Schlaf, dass 0x033A (826) die Startadresse des 2. Kassettenpuffers war, in dem man gefahrlos eigene Assembler-Programm ablegen konnte.

Und "A9 FF" ist "LDA $#FF" oder "load accumulator immediate mit 255".

1981: Elektor Junior-Computer Ein 6502A Einplatinen-System, diesmal sogar mit doppelter Geschwindigkeit (2MHz!). Ich habe den Bausatz eigenhändig zusammengelötet, ohne auch nur ein IC zu frittieren.

RAM gab es fürstliche 1kB, und ja, die Rede ist von 1024 Bytes. Das Betriebssystem kam in einem 1kB 2708 EPROM unter, das mit +5V, +12V und -5V gefüttert werden musste.

Dazu kamen eine hexadezimale Tastatur und 7 Funktionstasten für die Daten- und Programmeingabe. Dauerhafte Speicherung? Fehlanzeige...

Die 6-stellige 7-Segment-Anzeige, 4 für die Adresse und 2 für die Daten, ist leider verschollen. Eine Renovierung ist geplant, die Bauteile sind da (ich brauche noch eine 6522 VIA).

1982: Commodore C64, Floppy, Datasette Nach der Verabreichung dutzender Nachhilfestunde hatte ich das Geld für meinen ersten "richtigen" Computer zusammen: 6210 (6502-kompatibel), 64kB RAM, keine Festplatte, keine Floppy, aber eine Datasette.

Später gab es dann noch die Floppy, die ein autonomer 6502-Computer war (der sich auch programmieren ließ, zum Beispiel, um mit dem Lesekopf Melodien zu rattern).


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Atari_1040STf.jpg
1986: Atari ST 260 Mit der Traum-CPU Motorola 68000, die auch den Amiga befeuerte, 1MB RAM, und ohne Festplatte. Kaum zu glauben, dass 8 Bit Intel-CPUs das Rennen machten!

Einen Monat nach dem Kauf fiel der Preis um DM600,-, was bei meinem W15-Einkommen mehr als zwei Monate Sold darstellte. Bitter!

Leider habe ich das Gerät samt S/W-Monitor und Floppy Disk zusammen mit meinem ersten Auto verkauft (Schrotthändler: "Ah, Computer. Was soll kosten?").

IBM PC-Klone

AMD 486 DX2


AMD K6


AMD K7 (ein Trummstück!)


AMD Athlon 1400

1990: IBM PC Gegen Ende des Studiums wurde es dann Zeit für den ersten eigenen PC, und im Laufe der Jahre kamen so einige hinzu.

Meine PCs, bis 2003 meist selbstgebaut, und Laptops wurden durch folgende CPUs angetrieben (die ich meist aufgehoben habe):

HerstellerModelSpeedRAMTyp
Intel8028620MHz2MBTower
AMDAm486 DX 266MHz16MBTower
IntelPentium166MHz128MBLaptop
AMDK6300MHz Tower
AMDK7700MHz Tower
AMDAthlon1400MHz Tower
AMDAthlon3000MHz1GBLaptop
IntelCore2Duo2 x 2GHz2GBLaptop
IntelCore2Duo2 x 2.66GHz2GBMini-Tower "für Multimedia"
IntelCore2Duo2 x 3GHz4GBTower

1998: PalmPilot Pro mit Modem Einer der ersten PDAs, die es gab. Und den ich mir zum Start meiner Freelancer-Laufbahn geleistet habe.

Für das Gerät gab es auch ein Modem zum anstecken (ebenfalls in meinem Fundus). Dank CompuServe - weiß noch jemand, was das war? - konnte man zum Beispiel weltweit seine Emails abrufen.

2002: IBM Workpad c3 (baugleich PalmPilot V)
2006: VIA EPIA PD 600 Für das autonome Modell-Schiff AC.motion ist weniger mehr: Weniger Platzbedarf, Stromverbrauch, Gewicht, Kühlung.

Dafür werden auch die 600 MHz gerne in Kauf genommen.

2007: PalmOne Zire 31 Goodbye "schwarz/weiß", hallo "Farbe": Mein erster "Palm Pilot" in Farbe.

Quelle: GSM-Arena
2009: Sony Ericsson W580i Wunder der Technik: Ein selbst in Java programmierbarer tragbarer Mini-Computer im Westentaschenformat, der Audio, Bilder und Videos aufzeichnen und wiedergeben kann, mit 4GB Karten-Speicher.

Und telefonieren kann man damit auch.


1977 bis 2009: Alles auf einmal! Zu sehen sind auch zwei PalmPilot Keyboards (eines von Landware GoType und eines von Palm selbst) und ein IOmega ZIP-Drive (blau; rechts unten).